Wir behandeln operativ alle Erkrankungen des peripheren Nervensystems – aller Nerven, die nicht zum Gehirn oder Rückenmark gehören.
Nerven-Kompressionssyndrome: u.a. Karpaltunnelsyndrom (Nervus medianus an der Hand), Sulcus ulnaris-Syndrom (Nervus ulnaris am Ellenbogen), seltenere Kompressionssyndrome (z.B. Loge du Guyon-Syndrom an der Hand, Tarsaltunnelsyndrom am Fuß)
Tumore peripherer Nerven: z.B. Neurinome, Neurofibrome, maligne Nervenscheidentumore
traumatische Nervenverletzungen: z.B. Durchtrennung, Quetschung
diagnostische Nervenbiopsien: meist des Nervus suralis am Fuß) bei unklaren neurologischen Erkrankungen
Die meisten Operationen am peripheren Nervensystem sind nur kurz (< 60 Minuten), erfolgen in lokaler (örtlicher) Betäubung und lassen sich in der Regel ambulant durchführen.
Sollte aufgrund bestehender Vorerkrankungen, Blutgerinnungsstörungen oder wegen des Patientenwunsches eine Vollnarkose nötig sein, so schließt sich an die Operation meist ein kurzer stationärer Aufenthalt von wenigen Tagen an. Während des Aufenthaltes wird, falls dies nötig ist, eine physiotherapeutische Mitbetreuung begonnen.
Weitere Wundkontrollen und ggf. Entfernung des Nahtmaterials (nach ca. sieben bis zehn Tagen) können in der Regel durch den Hausarzt gewährleistet werden.